Kopiert aus Abgeordnetenwatch.de
Deutsche Bundeswertpapiere als Einmalemissionen werden in einem Auktions- beziehungsweise Tenderverfahren über die Mitglieder der Bietergruppe Bundesemissionen abgesetzt. Jedes Kreditinstitut kann sich um Aufnahme in die Bietergruppe bewerben. Die Bietergruppe umfasste im Jahr 2007 33 Kreditinstitute.
Das sind
Merrill Lynch International,
Deutsche Bank,
J.P.Morgan Securities Ltd.,
Morgan Stanley&Co. International Limited,
UBS Deutschland AG,
Goldman Sachs International,
The Royal Bank of Scotland Franfurt Branch,
Societe Generale S.A. Zweigniederlassung F.a.M.,
Barclays Bank PLC,
Lehman Brothers International (Europa),
Citigroup Global Markets Limited,
BNP Paribas S.A.,
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG,
Dresdner Bank AG,
Bank of America Securities Limited,
ABN AMRO Bank N.V.,
CALYON Deutschland,
Landesbank Baden-Württemberg,
Credit Suisse Securities (Europe) Limited,
Norddeutsche Landesbank Girozentrale,
Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale,
ING Bank N.V.,
DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank,
DekaBank Deutsche Girozentrale,
Bayrische Landesbank,
Nordea Bank Danmark A/S,
Bayrische Hypo- und Vereinsbank AG,
WestLB AG, Nomura Bank (Deutschland) GmbH,
Commerzbank AG,
Sparkasse KölnBonn,
Rabobank International,
BHF-Bank AG.
Kommentar: Eine nette Ansammlung bekannter Namen, oder? Ohne zusätzlich groß zu recherchieren, stelle ich nun die Behauptung auf, daß in unserer globalisierten Welt die selben großen Banken in allen Staaten der sogenannten “freien” westlichen Welt diese Kredite vergeben!
Die Mitglieder der Bietergruppe müssen einen Teil (0,05 Prozent) der jährlichen benötigten Mittel geben. Bei jeder Emisssion können sich diese Banken bewerben. Oft bilden mehrere eine Gemeinschaft. Die niedrigsten Zinsangebote erhalten den Zuschlag. Große Geldinstitute können leichter so große Kredite aufbringen, die der Bund benötigt. Die Banken setzen für das Geld, das sie dem Bund leihen, die Einlagen ihrer Kunden ein.
Kommentar: Das heißt, daß private Banken dem Staat Kredite durch den Erwerb von “Wertpapieren”, die eigentlich Schuldpapiere sind, gewähren. Diese werden dann über den Markt gehandelt. Dank der wunderbaren Erfindung des “fractional reserve banking” können die Banken aus den Einlagen ihrer Kunden die 10(!!!) fache Kreditmenge vergeben. Wenn also Max Muster €1.000 Einlagen bei einer Bank hat, kann diese €10.000 an Kredit vergeben. Wie schön! Wo kommen denn bloß die €9.000 auf einmal her??? Ach ja, habs vergessen, die Banken dürfen ja Geld aus dem NICHTS erschaffen und dafür Zinsen verlangen…
Die Verschuldung der öffentlichen Haushalte wird so zu einer sicheren (Zins-)Einkommensquelle für private Anlegerinnen und Anleger. Davon profitieren insbesondere die Besitzer von großen Geldvermögen, weil für höhere Beträge höhere Zinsen gezahlt werden.
Kommentar: Somit sind meist die privaten Banken die größten Gläubiger der Staaten. Eigentlich unfassbar oder? Nun bekommt der Begriff EURO Schutzschirm eine ganz andere Bedeutung:. In Wahrheit heißt das nichts anderes als daß sämtliche Staaten der Eurozone gemeinsam haften, wenn ein Staat pleite gehen sollte. Somit wird wiederum dafür gesorgt, daß die privaten Banken ohne Risiko weiterhin Kedite vergeben, dann am Ende zahlt eh wieder der dumme Steuerzahler, der aber dafür WIEDER zu den Banken gehen muß, um diese Haftungen aufzubringen. Welch absurder Teufelskreislauf!!! Dabei könnten die Staaten ihr eigenes Geld drucken….. aber das ist eine andere Geschichte.
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